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    <title>Daily Soap (Texte ohne Relevanz) : Rubrik:striptease</title>
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    <description>Texte ohne Relevanz</description>
    <dc:publisher>thestranger</dc:publisher>
    <dc:creator>thestranger</dc:creator>
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    <title>Daily Soap</title>
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  <item rdf:about="http://dailysoap.twoday.net/stories/6051823/">
    <title>Unsichtbar</title>
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    <description>&quot;Was ist das nur, was Dich so unsichtbar macht. Ich meine, im Restaurant nicht bedient zu werden ist eine Sache, aber das...&quot; sagte sie und sie hat Recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde übersehen. Oft versehntlich aber offenbar ist es auch einfach, mich absichtlich zu übergehen. Warum geht das so leicht? Bin ich selbst Schuld? Kann man sich zu gut darauf verlassen, daß ich keien Szene mache? Daß ich loyal bleibe selbst wenn man mich ausbootet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke manchmal, meine Kooperation, meine Mitarbeit, meine Pünktlichkeit, meine Bereitschaft zu Helfen ist vielleicht zu selbstverständlich, zu leise, zu sehr nebenbei. Es ist mir unangenehm, wenn man sich überschwenglich bedankt. Aber das heißt nicht, daß man alles mitnehmen kann. Das heißt nicht, daß meine Bemühungen nicht anerkannt werden müssen. Das heiß nicht, daß man mich nicht respektieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir meine Arbeit nicht anzuerkennen, wenn die Gelegeheit sich ergibt ist wohl schlimmstenfalls rücksichtslos. Mir sie aber auch noch wegzunehmen und sich öffentlich feiern zu lassen für meinen Erfolg, zusätzlich mich dabei auch noch fernzuhalten, um nicht teilen zu müssen, das ist unverschämt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich bei all meinen bisherigen Arbeitgebern noch nie wirklich die Anerkennung bekommen habe, die mir zugestanden hätte, muss es ein Fehler von mir sein, der dahintersteckt. Dabei brauche ich nicht mal viel Anerkennung von anderen, ich hole mir meine Motivation schon immer aus den Erfolgen selbst: ich weiß, wann etwas gut ist und freue mich dann darüber. ich brauche nicht wirklich jemanden, der mir das bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn man mir selbst diesen Erfolg stiehlt, und wenn sich jemand anderes Anerkennung mit meiner Arbeit holt und wenn er sich dabei auch noch extra Mühe damit gibt, daß ich auch ja nichts davon abbekommen werde, dann stiehlt er mir zusätzlich alles, was mich motiviert hat. Er führt meine Arbeit ad absurdum, denn er verhindert, daß sie mich bestätigt. Er zeigt mir, daß er mich nicht respektiert. Er zeigt mir, daß ich keine Bedeutung habe, denn er kann mir meine Arbeit nehmen, sie als die seine feiern lassen und er zeigt mir, daß es ihm egal ist, was ich davon halte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe daneben und weiß nicht was ich tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was kann ich tun?</description>
    <dc:creator>thestranger</dc:creator>
    <dc:subject>striptease</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 thestranger</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-19T22:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dailysoap.twoday.net/stories/5798043/">
    <title>Klare Momente</title>
    <link>http://dailysoap.twoday.net/stories/5798043/</link>
    <description>sind es. Kurze, klare Momente. Und plötzlich merkt man, daß man stehen geblieben ist. Und dann setzt man einen Fuß vor den anderen und beginnt loszulaufen. Und dann fällt die Kruste ab, die sich um einen gebildet hat. Und dann wundert man sich über die Sorgen, die man sich gmacht hatte und bemerkt, daß es nicht die anderen waren, die einen unglücklich gemacht haben, sondern man selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist man endlich wieder in der eigenen Kraft. Das fühlt sich gut an. Das fühlt sich richtig an. Das fühlt sich echt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann will ich doch mal los marschieren, mein Leben suchen. Der Geliebten zeigen, daß ich wieder aufgestanden bin. Die Freunde suchen, die ich brauche. Die Grenzen abstecken, die für mich wichtig sind.</description>
    <dc:creator>thestranger</dc:creator>
    <dc:subject>striptease</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 thestranger</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-02T06:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dailysoap.twoday.net/stories/5788216/">
    <title>Nicht kämpfen zu können</title>
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    <description>Ich erweitere die Themen dieses Blogs um den Punkt &quot;Striptease&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich wollte ich hier nur Texte ablegen, die ich irgendwann mal geschrieben habe (alte Dinge) oder neuerdings schreibe (neue Dinge). Nur schreibe ich dazu zu wenige neue Dinge und das Abtippen alter Dinge kostet Zeit, die ich nicht so oft habe wie ich dachte, denn natürlich korrigiere ich dabei Stilschwächen oder zu persönliche Bezüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesem Stichwort schreibe ich auf, was ich über mich weiß. Oder nicht weiß. Wahrscheinlich geht es dabei vermehrt um Disfunktionalitäten, ich habe aber den festen Willen, auch das aufzuschreiben, was mir an mir positiv auffällt. Sobald es sowas mal gibt.&lt;br /&gt;
Im Moment gibt es das aber nicht. Im Moment fühle ich mich schwach und verzweifelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist kein neues Gefühl und es wird Zeit, mir darüber Klar zu werden, wo das her kommt, denn ich tue den Menschen Unrecht, wenn ich ihnen heute die Schuld gebe, mich zu ignorieren und meine Wünsche zu übergehen, wo ich doch alle Wünsche erfülle und jede Aufmerksamkeit freudig gebe, die ich auch nur erspüre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich klassisch, wie ich gerade bemerke: Ich versuche, meiner Umwelt durch besondere Hingabe zu sagen, sie soll doch bitte ebenso auf meine Bedürfnisse achten. Und bin dann enttäuscht, weil sie es nicht tut. Was natürlich bei genauerer Betrachtung zu erwarten ist, denn sie erwartet von mir ja auch nicht wirklich, ihr jeden Wunsch zu erfüllen. Wenn ichs dennoch tue, hab ich ein Problem, nicht die anderen. Und schon gar nicht haben sie eine Verpflichtung, es mir gleich zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher kommt das also? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin aufgewachsen mit dem ständigen Gefühl, untergebuttert zu werden. Ich war immer der Kleinste in der Klasse. Ich habe einen Zwillingsbruder, was sehr oft bedeutet hat,  alles teilen zu müssen und nicht das beneidenswerte Privileg von Einzelkindern zu haben, alle Aufmerksamkeit für sich beanspruchen zu können. Außerdem war es mir unterbewusst sicherlich ständig klar, daß das Leben mit zwei Kindern statt einem für meine Eltern eine ständige große Belastung ist. Ich habe wohl auch daher keine allzu exaltierte Pubertät hingelegt. Deswegen nicht, und auch, weil ich vier Jahre im Internat war und die völlige Abwesenheit von Privatheit, der Gamma-Position in der Hackordnung und die ständige Überwachung durch radikal katholisches Personal mir den Luxus eines eigenen Zimmers, von Ruhe und von Zurückgezogenheit gelehrt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe dazu sicherlich einige ziemlich autistische Verhaltensweisen entwickelt und gepflegt. Zum Teil weil sie mir durchaus halfen, besser über die Runden zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat mich all das wohl ziemlich verkorkst. Ich kann Kritik im ersten Moment extrem schlecht annehmen. Das Resultat ist, daß ich entweder überzogen abwehrend reagiere wenn ich sie ungerechtfertigt finde, oder sie mir viel zu sehr zu Herzen nehme. Ich kann nicht Nein sagen. Ich unterschreibe jedes dämliche Abo und jede blöde Versicherung, obwohl ich in diesem Moment schon weiß, daß ich das gar nicht tun will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings tut es mir gut, anderen zu helfen. Ich mag es, gebraucht zu werden. Nein. Ich brauche es, gebraucht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch beim Sex: Mein Selbstwertgefühl steigt, wenn meine Geliebte unter meinen Händen und meiner Zunge zerfließt, sich mir völlig hingibt und ich Stunden lang Woge um Woge ihrer Lust genießen kann. Ich mag es natürlich auch, wenn sie mich verwöhnt (und das kann sie!). Aber es ist alles völlig in Ordnung dabei, wenn ich sie drei viertel unserer Zeit von Orgasmus zu Orgasmus treibe, mal schnell und hart, mal sanft und unendlich langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sollte ich das mal auf mein übriges Leben übertragen. Beginnen, es in Ordnung zu finden, wenn andere Menschen mir nur in einem Maße helfen, das ihre eigenen Bedürfnisse nicht außer Acht lässt. Und mein Bedürfnis anderen gut zu tun als Bedürfnis erkenne, das auch einen eigennützigen Anteil hat und deswegen auch nicht dazu führen müssen - ja nicht einmal dazu führen &lt;i&gt;dürfen&lt;/i&gt; - daß ich dafür von ihnen eine Gegenleistung bekomme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings muss ich dennoch das Problem lösen, daß man das Ausnutzen kann. Ich habe jetzt schon viel zu viele Versicherungen.</description>
    <dc:creator>thestranger</dc:creator>
    <dc:subject>striptease</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 thestranger</dc:rights>
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